Rundum-Schutz für Ihre Zahlungen

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Häufig gestellte Fragen
Die Kund:in beschwert sich bei ihrer Bank über eine Transaktion. Diese startet das Chargeback-Verfahren und kontaktiert uns. Wir kontaktieren die Händler:in und vertreten sie im Prozess. Als Händler:in müssen Sie Nachweise über die Korrektheit der Transaktionen liefern.
Ja, der Kassenbon ist im Chargeback-Verfahren ein gültiger Nachweis. Er bestätigt, dass die Transaktion in Anwesenheit der Karteninhaber:in und vorschriftsmäßig erfolgt ist. Daher empfehlen wir, Belege in unserem Online-Portal zu digitalisieren.
Statistisch gesehen verlieren Händler:innen bis zu 55 % der Chargebacks. Mit Payment Protection haben Sie Anspruch auf eine Absicherung von bis zu 200 EUR pro Jahr und Sie zahlen keine Bearbeitungsgebühren. Ohne Payment Protection muss die Händler:in sowohl die Bearbeitungsgebühr erbringen als auch den vollen Betrag des Chargebacks an die Kund:in zahlen.
Die Händler:in muss zuerst den verlorenen Chargeback zahlen, auch wenn Payment Protection aktiviert ist. Dieser Betrag wird Ihnen jedoch innerhalb eines Monats zurückerstattet. Die Chargebacks werden in der monatlichen Abrechnung gutgeschrieben, die im Merchant Portal einsehbar ist.
Eine Händler:in kann folgende Korrekturen beantragen:
- Stornierung einer Transaktion
- Manuelle Nachbuchung nicht verarbeiteter Transaktionen
- Anpassung des Transaktionsbetrags
In allen Fällen müssen Händler:innen die Legitimität der Änderung nachweisen können.
- Online-Shop: Das Risiko für Chargebacks ist bis zu zehnmal höher
- Hotels: Eine Leistung wurde nicht erbracht, eine Anzahlung wurde nicht rückerstattet, Betrugsfälle
- Catering-Betriebe: Doppelte Abbuchungen, ein Service wurde nicht erbracht
- Stationäre Geschäfte (Sport, Kleidung, Elektronik, Lebensmittel):Doppelte Abbuchung, eine Ware wurde nicht zugestellt
- Apotheken, Bäckereien, Autowerkstätten: Eine Leistung wurde nicht erbracht, doppelte Abbuchung
- Dienstleistungen (Friseure, Floristen, Ärzte, Zahnärzte...): Eine Leistung wurde nicht erbracht, doppelte Abbuchung
- Taxi: Ein Service wurde nicht erbracht, eine stornierte Fahrt wurde nicht rückerstattet, doppelte Abbuchung
- Tankstellen: Doppelte Abbuchung
Global Payments bearbeitet jedes Jahr tausende von Chargeback-Verfahren, wodurch hohe Kosten entstehen. Die Höhe der Gebühren hängt davon ab, wie viele Beweisrunden zwischen der Händler:in und der Bank der Karteninhaber:in erbracht werden müssen. Da durch das Verfahren in jedem Fall Kosten anfallen, wird unabhängig davon, ob es gewonnen oder verloren ist, eine Gebühr erhoben.

